Biographie

Thomas Lichtenecker, in Wien geboren, begann seine musikalische Ausbildung sehr früh und erhielt neben dem Gesangsunterricht auch Cello- und Ballettsunden.

Mit 9 Jahren debütierte er am Theater an der Wien im Musical “Elisabeth” und war dann 4 Jahre lang Teil der Erstbesetzung. Seit damals nahm er laufend an zahlreichen Fernseh-, Musical-, Theater- und Opernproduktionen teil.

Von 2004-2008 studierte Thomas Lichtenecker an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Prof. Gabriele Lechner Gesang, und schloss sein 1. und 2. Diplom mit Auszeichnung ab. Seither setzt er sein Studium bei Prof. Edith Lienbacher fort und absolviert den Lehrgang Lied und Oratorium bei Prof. Robert Holl.

Neben seinem Studium hatte er zahlreiche Konzert- und Opernauftritte, zusätzlich zu Partien, die er in Produktionen der Universität übernahm.

Sein auf der Bühne gesungenes Repertoire umfasst die Alt-Partie in Pergolesis “Stabat Mater”, Bastien in Mozarts „Bastien und Bastienne“, Pollicino in Hans Werner Henzes gleichnamiger Oper, Miles in Britten’s „The Turn of the Screw“ sowie Amor und Valetto in Monteverdi’s „L’Incoronazione di Poppea“. Zudem stand der junge Sänger oftmals als 1. Tenor in Comedian Harmonists-Formationen auf der Bühne.

2007 war Thomas Lichtenecker Finalist des Internationalen Gesangswettbewerbs „Ferruccio Tagliavini”, wo er auch mit dem Preis für den „Besten Österreichischen Teilnehmer des Wettbewerbs” ausgezeichnet wurde.

Nach seinem erfolgreichen Debüt im Wiener Musikverein mit Auszügen aus Lullys “Monsieur de Pourceaugnac” stand Thomas Lichtenecker 2007 am Badener Stadttheater in “Casanova” von Ralph Benatzky auf der Bühne. 2008 folgten darauf Konzertauftritte als Schwan in Orffs “Carmina Burana”, sowie die Alt-Partie in Pergolesis “Stabat Mater” in Kopenhagen.

In der Spielzeit 2008/09 gab er am Landestheater Linz als Satirino in “La Calisto” von Cavalli sein sehr erfolgreiches Debüt. Im Juli 2009 machte er als Namuel in Zelenkas Kirchenoper “Il serpente del bronzo” unter der Leitung von Andreas Schüller beim Festival Retz auf sich aufmerksam. Im August 2009 sang er den Grafen Ernst Olaf in Haydns “Il mondo della luna” unter der Leitung von Julia Jones und in der Regie von Dominik Wilgenbus bei den Opernfestspielen J:Opera in Jennersdorf.

2010 war er als Mutter Ute in “Die Lustigen Nibelungen” an der Kammeroper München in der Regie von Dominik Wilgenbus überaus erfolgreich, gleich im Anschluss daran auf Einladung von Julia Jones am Teatro San Carlo in Lissabon als Clearte in Adriana Hoelszkys “Hybris”.

Im Sommer 2010 kehrte er als Pippo in Rossinis “Die Diebische Elster” an die Kammeroper München auf Schloss Nymphenburg zurück. Im Oktober 2010 war der junge Sänger als Bradamante in Haendels “Alcina” am Theater Chemnitz zu hören und zu sehen.

2011 debütierte Thomas Lichtenecker in der Countertenor-Partie in der Uraufführung der neuen Oper „Superflumina“ von Salvatore Sciarrino am Nationaltheater Mannheim. Im Dezember 2011 konnte mit seinem Debüt an der Oper Zürich als Pipetto in „Le convenienze ed inconvenienze teatrali“ von Donizetti unter dem Dirigat von Paolo Carignani in der Regie von Martin Kusej überzeugen.